Hinweise zum Datenschutz
Lockmails betr. angeblichen Familienrechtsmandat20.03.2019
Wir weisen aufgrund von Hinweisen durch einige Kammermitglieder auf Folgendes hin:

Es gehen vereinzelt Lockmails betreffend eines angeblichen Familienrechtsmandats ein. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um eine Lockmethode von Kriminellen handelt, die über den Angeschriebenen (über ein vogetäuschtes Mandat) "Geld waschen" wollen. Die Höhe der in den Mails genannten Beträge deutet stark darauf hin. Die übersandten Unterlagen (z.B. gerichtliche Unterlagen, Pass, etc.) sind sehr wahrscheinlich von einer realen Person "geleakt".
Zunächst wird die E-Mail auf deutsch verfasst, folgende Mails sind dann aber in englisch gehalten. Wahrscheinlich sind gerade Kanzleien gefährdet, die im Familienrecht bzw. im internationalen Familienrecht tätig sind!

beA - Gerichte nicht adressierbar10.12.2018
Wegen technischer Probleme sind aktuell die Gerichte aus dem beA nicht adressierbar!
Wir empfehlen daher, eilige Schriftsätze per Fax oder auf dem Postweg zu übermitteln. Die Zustellung von Anwalt zu Anwalt ist hiervon nicht betroffen.
Die Bundesrechtsanwaltskammer wird umgehend mitteilen, sobald der Fehler behoben worden ist.

Warnhinweis09.10.2018
Über die Notarkammer Kassel haben wir folgende Mitteilung erhalten:

Aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen anderer Notarkammern gibt es einen Warnhinweis vor falschen Bewerbungen, die per E-Mail direkt an die Kolleginnen und Kollegen versendet werden. In diesem Fall wurde die Bewerbung von der E-Mail-Adresse sofia@lifepluswell.com versendet, die Namen variieren jedoch. Wenn die der E-Mail anhängende Zip-Datei mit den Dateien „Foto“ und „Bewerbung und Lebenslauf“ geöffnet wird, startet eine Software, die die Daten auf dem Rechner verschlüsselt. Zur Entschlüsselung werden die Betroffenen aufgefordert, ein Lösegeld zu zahlen.

Ich bitte Sie um erhöhte Vorsicht im Umgang mit verdächtigen Bewerbungen per E-Mail.